Erntestress: Große Landmaschinen unterwegs – faszinierend oder ärgerlich? | Unser Land
Articles,  Blog

Erntestress: Große Landmaschinen unterwegs – faszinierend oder ärgerlich? | Unser Land


Seit 8 Uhr morgens häckselt
Lohnunternehmer Wolfgang Fehr Mais, unterstützt von zwei Leuten
mit großen Transportfahrzeugen und einem Mann am Silo. Zu drei weiteren Betrieben
muss er heute noch, die Zeit drängt. Und dieses Maisfeld,
auf dem auch Bohnen angebaut wurden, macht Probleme. Das ist von der Erntetechnik her
sehr schwierig. Die haken sich immer da vorne ein, und dann baut sich da
so ein Knödel auf, und dann behindert das
den Durchfluss. Immer wieder
muss Wolfgang Fehr absteigen und das Schneidwerk
von den Bohnen befreien. Das kostet wertvolle Zeit. Überall in seinem Einsatzgebiet
ist der Mais jetzt reif und muss in den nächsten
zwei Wochen vom Feld. Um ihre Silos schnell
und professionell zu befüllen, beauftragen immer mehr Landwirte
einen Lohnunternehmer. Auch Karl-Heinz Kustermann
erntet seit Jahren nicht mehr selbst. Unsere Technik war
einfach nicht perfekt auf das Fahrsilo ausgerichtet. Und wir hatten da Tage zuzubringen,
die Maisernte ins Silo zu bringen. Also es war sehr schwierig. Und durch einen Lohnunternehmen
wird das wesentlich bequemer. Den Stress hat jetzt Wolfgang Fehr. Mit leichter Verspätung
wird er hier fertig und rüstet seinen Häcksler für
die Fahrt zum nächsten Einsatzort gut 10 Kilometer entfernt,
einmal quer durch Memmingen. Breite Straßen sind kein Problem. Aber wenn sie schmäler werden,
viel Verkehr, Fahrradfahrer, wird’s kritisch,
da muss man aufmerksamer sein. Der Häcksler ist gut 3 Meter breit
und 18 Tonnen schwer, zugelassen auf 40 Stundenkilometer. Auf der Landstraße bremst das den
Verkehr und nervt viele Autofahrer. In den Ortschaften wird’s oft eng. Die meisten Autos
lassen die Erntemaschinen und Schlepper-Gespanne durch,
aber nicht alle. Die haben, so kommt’s mir vor,
einfach keine Zeit, die beharren auf ihr Recht,
wollen stur und flott vorbei. Die würden keinen Millimeter
nach rechts rücken. Da muss man sich halt sagen:
Der Klügere gibt nach, und rechts ranfahren. Aber wie gesagt,
es gibt solche und solche. Bei der Polizei Memmingen
gibt es immer wieder mal Beschwerden über Erntemaschinen und Traktoren, weil sie die Fahrbahn verschmutzen,
Lärm machen oder zu schnell unterwegs sind. Wir messen die Geschwindigkeiten
regelmäßig und stellen fest: Das ist wirklich im legalen,
zulässigen Bereich. Meistens. Aber für die Leute
kommt das ganz anders rüber. Die sehen nur ein riesiges Gefährt
mit tonnenweiser Beladung, und da haben sie Angst. Die Maschinenringe
und der Verband der Lohnunternehmer versuchen über freiwillige
Verhaltensregeln für Fahrer auf solche Ängste und die Kritik
der Bevölkerung einzugehen. Ein Ärgernis
sind immer wieder auch die Hinterlassenschaften
der Erntefahrzeuge auf den Straßen, die zur Gefahr werden können. Wenn Erde auf der Fahrbahn liegt
und Regen dazukommt, dann wird’s schmierig,
rutschig auf der Straße. Das kann gefährlich
für Pkw-Fahrer werden. Für Radfahrer,
Inliner reicht es aus, wenn Mais auf der Straße liegt. Da wird der Rollwiderstand höher
und es wird rutschig. Dann kann es zum Sturz kommen. Das wollen wir auf gar keinen Fall. Denn passiert tatsächlich ein Unfall, trifft den Landwirt
möglicherweise eine Mitschuld. Eine Kehrmaschine beseitigt den Dreck
am schnellsten. Darum wird sie manchmal
gleich mit eingeplant. Bevor der nächste Regen kommt,
will jeder den Mais im Silo haben. Erntearbeiten sind
von 6 bis 22 Uhr erlaubt. Wenn sie unaufschiebbar sind,
auch länger. Also die ganze Nacht über
und sogar sonntags. Das stört die Anwohner oft gewaltig. Wenn man nachts an einer
Wohnbausiedlung häckselt, dann gibt’s natürlich Stress. Man vermeidet es,
da nachts hinzufahren. Man wählt dann Felder, die weit von den Ortschaften
entfernt sind. Aber klar, wir sind
auch nicht freiwillig da und schlagen uns
die Nächte um die Ohren. In Bayern arbeitet mehr als die
Hälfte der Landwirte im Nebenerwerb. Da bleibt für die Feldarbeit oft nur
der Feierabend oder das Wochenende. Aber Sonntagsarbeit? Und dann vielleicht nicht nur ernten,
sondern sogar noch Gülle fahren? Das ist auch bei Landwirten
und Lohnunternehmern umstritten. Wenn ich’s vermeiden kann,
fahr ich am Sonntag keine Gülle. Sonntagsarbeiten
müssten nicht immer sein, man sollte das in Grenzen halten. Wenn die Ernte ist,
dann ist es unverzichtbar. Aber dass man am Sonntag
Arbeiten verrichten muss, wenn’s nicht unbedingt sein muss,
dafür hab ich wenig Verständnis. Falls doch mal Arbeiten am Sonntag
oder in der Nacht anstehen, raten die Maschinenringe
den Landwirten, ihren Nachbarn die Situation
persönlich zu erklären und um Verständnis zu bitten. Häufig klappt das.

94 Comments

  • Puffu Mäc

    Eines Tages werden sich die Menschen fragen: "Wie konnte man nur solche Bodenzerstörer nur auf die Äcker lassen. Wir müssen die Fehler aufarbeiten." Jedenfalls ist es ein politisch angeordneter Wahnsinn.

  • Propeller

    Kein echter Bayer reagiert verärgert, wenn Maishäcksler und Traktoren für die Ernte unterwegs sind. Nur Preissn führen sich auf, und / oder Autoposer, die sich in ihrer Ehre angegriffen fühlen wenn sie nicht Vollgas geben können und dabei andere Verkehrsteilnehmer und Anwohner mit extremen Krach belästigen. Die Auto- und Motorradposer sind inzwischen das mit Abstand größte Problem auf Bayerns Straßen.

  • Michael Bär

    Die Fahren wie die Blöden mit Total überladenen Wägen ohne Rücksicht auf verluste durch die Ortschaften und der Fahrer hat immer ein Handy am Ohr, Hab bis jetzt leider noch keinen Fahren sehen der nicht ohne Handy am ohr gefahren ist.

  • mAd algovia

    Es ist nunmal so, dass gerade in kleineren Ortschaften mit Zone 30 die Straßen nicht für das hohe Gewicht dieser Fahrzeuge ausgelegt sind. Wer kommt für die Schäden auf, die dadurch entstehen. In unserer Straße gab es dadurch schon Wasserrohrbrüche und die Bürgersteige sind auch wegen ständigem überfahren überall gesrissen. Die Maschinen sind einfach zu groß für das bestehende Straßennetz in kleineren Ortschaften. Aufgrund von Zeitmangel wird aber gerne auf das Ausweichen auf größere Straßen verzichtet. Es ist doch klar, dass sich Anwohner dann aufregen, wenn sie der ständigen Lärmbelästigung (manchmal auch die ganze Nacht) und der ständigen Angst vor hohen Straßensanierungskosten ausgesetzt sind. Ist es denn wirklich notwendig, dass einige große landwirtschaftliche Betriebe den Ruf der Landwirtschaft schaden und warum unterstützen die kleineren sie auch noch dabei, indem sie für diese fahren? Es wird immer geschumpfen, dass der Milchpreis zu niedrig ist usw., aber genau durch solche Großbetriebe entsteht das ganze. Dies sollte mal ein kleiner Denkanstoss sein.

  • Schönes Schwabenland

    Die Leute die sich beschweren haben keine Ahnung wo die Lebensmittel herkommen und sind zu dumm um auf der Welt zu sein anderst kann man das nicht ausdrücken!

  • Hunsrück agrar

    Lieber machinenring, dan stellt doch bitte leute ein die für die landwirte kostenlos alle häuset ablaufen und un verständnis bitten, wen man so etwas macht kan man es sich auch sparen und kan werend dessen die arbeit erledigen

  • outiSTAR

    Traurig wie immer mehr der Bürger zum Problem wird, aber wehe Sonntags gibt es keine Brötchen… Auch geil auf den Feldwegen.. warum Platz machen? Der Traktor kann doch durchs Feld fahren…

  • ano nym

    Sorry aber wie kann man sich darüber aufregen? Dann sollen die doch in die Stadt ziehen… zum Essen brauchen die ja auch was… Schmutz auf der Straße is nicht in Ordnung aber man soll ja auch die Geschwindigkeit den Verhältnissen anpassen

  • Spakko TV

    Ich hab kein Problem mit den Lohnunternehmern. Die haben ja eine eigene Kehrmaschine und versuchen es sauber zu halten.
    Was mich stört sind die Landwirte die direkt aus ihrem Feld auf die viel befahrene Landstraße fahren und Berge von Erde dort verteilen anstatt kurz einen Besen o.Ä. Zu nehmen und ihre Reifen davon zu befreien.
    Das ist absichtliche Straßenverschmutzung und die muss nicht sein.
    Und für Motorradfahrer ist das ganze auch noch lebensgefährlich.
    Ob der jetzt in der Nacht oder am Sonntag arbeitet ist mir herzlich egal.

  • Mike H.

    Muss beim Umsetzen des Häcksler nicht ein Begleitfahrzeug (PKW) mit Rundumleuchte vorweg fahren. Hier in Brandenburg muss ab 20 km Hofentfernung sogar ein 2tes Begleitfahrzeug, was dann auch ein Solo-Schlepper sein darf, hinterher fahren.

  • LeXeL

    die maschine auf der straße beim umsetzen von einem feld aufs nächste sind ja kein problem, straße sind schließlich dafür da von fahrzeugen befahren zu werden
    ja muss ich halt hinterherkriechen bis ich irgendwo vorbeikomme und gut ist
    auch inner nacht oder sonntags, das sind zeiten wo nicht nur inner landwirtschaft gearbeitet wird, ist halt so und muss gemacht werden

    was aber extrem nervt in der erntezeit ist der dreck und wie die landwirte damit umgehen

    da haben die schon neue anhänger mit abdeckung die nur noch bequem in der kabine angesteuert werden müssen zum schließen und es wird nicht genutzt weil lieber
    der anhänger noch 1m über die boardwand befüllt wird so das bei der ersten kurve auf der straße wiedermal flächendeckend häckselgut am boden liegt oder wenn man
    als motorradfahrer hinterherfährt am besten 500m abstand lässt um nicht die ganze zeit in einer dreckwolke zu fahren

    auch immerwieder schön sind auffahrten vom acker auf die straße, was ich da schon für mist von den pfeifen erlebt geht auf keine kuhhaut
    – bis ne 2cm dreckkruste von straße entfernt wurde hats über eine woche gedauert, obwohl 500m weiter der hof des lohnunternehmens ist und dort mehrere kehrmaschinen rumoxidieren und das alles natürlich ohne hinweisschilder für den straßenverkehr
    – anderes mal mitm motorrad unterwegs und konnte gerade noch so verhindern den nächsten baum zu knutschen da zum glück kein gegenverkehr kam
    weit und breit keine maschinen zu sehen aber auf den feldern stand noch der mais -> sollte man meinen haben noch nicht mit der ernte dort angefangen -> mit normaler geschwindigkeit also gefahren (und bevor der erste oberschlaue kommt, nein nicht zu schnell, dafür wars mir zu kalt)
    direkt hinter einer kurve mehrere cm schlamm auf der straße, aber nicht nur auf meiner fahrbahn sondern auch in die gegenrichtung (was ja nur in den massen geht wenn die landwirte da langgefahren sind als wären wir in england) und das durch die nächste kurve auf ner länge von über 500m
    schräglage für die nächste kurve nicht möglich und bremsen bringt fast nix da abs alles wegregeln musste, zum glück war die straße schön breit und ohne weiteren verkehr dort
    so hats dann zum anhalten noch gereicht, ich und das motorrad sahen dannach zwar aus wie nach ner endurotour aber zumindest noch ganz -.-
    da waren zumindest schilder, in der gegenrichtung schön 100m bevor der erste dreck anfing in meiner fahrtrichtung leider erst 100m nachdem der dreck anfing
    drei tage später war der dreck zwar immernoch da, aber zumindest beide schilder so das die auch einen nutzen haben

    das sind alles so sachen die nur faulheit sind und deswegen hab ich dafür auch keinerlei verständniss

  • Rotmilan

    Gott hobts den ihr koane andern Probleme als de Landwirte es leben bu schwerer zu machen ?? dann muss man hald mal Langsamer fahren ihr seids doch nimmer ganz dicht

  • Sebastian Sieber

    Meine Fresse die Leit sorgen für die Semmeln am morgen und fürs Fleisch auf Nacht habts doch mal a bissal Verständnis dafür und regts eich ned wega jedem scheiß auf

  • schmid1.0

    Ich muss ganz ehrlich sagen, wenn bei uns gehäckselt wird fahren die mit nem 900er Vario oder 7000er Deutz mit prallen 60km/h durch den Ort. Schwarze Schafe gibts allerdings immer. 😉

  • Sv N

    Ich finde es auch toll, wenn komplette Maisfelder in einer Biogasanlage verheizt und die Gerätschaften dazu, vom Steuerzahler finanziert werden, inkl. Traktoren etc… und am anderen Ende der Welt, hungern Menschen.

  • Stayer 8100 Josef Schlederer

    Das schlimme ist frag Mal Kinder in der Großstadt wo die Milch herkommt dann die Antwort aus dem Aldi oder oder aber von der 🐄 aus dem Stall weiß kaum einer traurig traurig Landwirte haben keinen 8 Stunden Tag aber wir sind glücklich damit und würden auch nicht tauschen

  • C Tammen

    Wenn man schon keine zeit hat und im ernte stress ist soll man etwa auch noch jedem nachbarn alles erklären mit welcher zeit denn?

  • C Tammen

    Ein immer häufigeres "Problem" ist das sich leute beschweren und meinen dienstag und donnerstag sei Waschtag da dürfe man keine gülle fahren.Wir achten immer darauf das wir nicht unbedibgt am Wochende oder zu Feiertagen die Gülle ausbringen und grade bei Flächen im oder am Dorf erfolgt die arbeit nur bei günstigen Windverhältnisssen.Die beschwerden sind nicht nur unangebracht sondern auch ohne jegliches Verständnis und oft mals in einem frechen ton mir fält immer häufiger auf das sich grade die leute beschweren die neu hergezogen sind um "im Dorf oder auf dem Land zu leben".Wer auf dem Lande lebt muss auch mit derLandwirtschaft leben

  • Lui

    Die Leute regen sich auf, wenn die Traktoren usw. "zu schnell fahren" und dann wird sich aufgeregt, wenn sie den Verkehr aufhalten

  • Henning Quast

    Das sind dann auch die Leute, die von der Stadt aufs Land ziehen und sich dann wundern, dass die Bauern abends keinen Feierabend haben. Ähnliches Problem haben wir auch im Norden im Obstbau. Wir haben sicherlich keinen Spaß daran im Frühling nachts zu spritzen, aber tagsüber blasen wir damit nunmal Bienen weg. Soweit denkt nur leider kein Stadtmensch. Das Essen kommt ja schließlich auch ausm Supermarkt.

  • kedex

    4:09 ich denke jeder Landwirt schaut schon, dass man nicht zu unchristlichen Zeiten Mais häckselt oder andere Arbeiten erledigt. Manchmal geht es nun mal nicht anders, wenn mal ein, zwei Mal im Jahr nachts neben dem Wohnhaus geerntet wird o.ä. verstehe ich den Aufstand der Anwohner nicht, sind dann wohl doch nicht fürs Landleben gemacht und sollten vielleicht in eine Stadt ziehen, wo es nachts friedlich ist….. 🙂

  • kedex

    Wenn das alles mal Hand in Hand gehen würde, dann würde man auch zu Ergebnissen kommen, ein ständiges Gegeneinander bringt nur Ärger und schlechte Laune und im Endeffekt nichts. Genau wie mit den radikalen Tierschützern, die sich teilweise gar nicht mit einem Landwirt an einen Tisch setzen wollen, wie soll so jemals ein Austausch bzw. eine Veränderung stattfinden?

  • Blaas Phillip

    Die Leute sind so blöd die müssen verstehen das wen ohne euch ( uns ) der " lärm " nicht währe hätten sie auch nichts zu essen
    Und es ist ja nicht das es immer ist die 2-3 wochen werden die es schon aushalten

  • case 956

    Ey uns Treckerfahrer überholen die autos obwol man manchmal 60 fährt und ich würde mich nicht so nescheren wen ich noch fleisch auf dem Grill haben will

  • Berthold Schmeink

    Typische "Stadtbewohner " . Die wissen wohl garnicht ,wofür die Landwirte arbeiten! ?. 365 Tg im jahr !!!!.

  • Leon Bie

    Ich wohne dirkekt an 3 Feldern wo sicherlich gehächselt oder Gülle gefahren wird es gibt schlimmeres das einzigste was ich manchmal nicht verstehe wieso manche Bauer nicht auf der Parallel Straße zur Hauptstraße fahren denn ob man 100 fährt oder 50 das ist schon ein Riesen unter schied
    Aber da kann mich ja evtl. ein Bauer aufklären
    Mfg Leon😄

  • Tom Ruden

    Hauptsache immer gut Milch und gutes Fleisch aber dann meckern wenn ei bauer bis 24 uhr arbeiten muss um das die bevölkerung mit nahrung zu verssorgen

  • Felix Siebner

    Und dann rumheulen wenn im Supermarkt nicht das gewohnte Nahrungsmittel Aufgebot steht. Das sind diese genialen Leute die die denken dass Kühe blau sind….

  • Alfred Müller

    Hallo geht es noch? Das unsere Landwirte und LKW Fahrer so angegriffen werden ? Die Leute sollten mal Überlegen wo unsere Nahrung und die Waren im Supermarkt herkommen? Wie bekommt der Bäcker sein Mehl z.B. MfG Alfred

  • phildev

    diese freiwilligen Auflagen dieses Lohnunternehmers würde ich mal glatt unter gutem Qualitätsmanagement verbuchen..

  • Marek Hüsch

    Was ein dumm Gebabbel vielleicht sind die Leit afach zu bled zum radfahren awer immer sche a die landwirtschaft abdrede

  • Raphael

    Naja mit der Straßenverschmutzung haben da manche schon recht.. Dreck Mais und Gülle ist vor allem für Motorradfahrer extrem gefährlich..

    Wenn ich mir da anschau wieviel Gülle immer auf der Straße liegt nur weil da manche Bauern ihr Fass jedes Mal beim befüllen vergessen und dann alles versifft ist

  • Jonas Oubertos

    Sich über die maschienen zu beschweren un blöd rum mache aba dann imma das fleisch ennen und eier milch usw zu sich nehmen
    Geht einfach garnicht bei den ganzen idioten in deutschland

  • Miniatur Wunderwelt Emsland

    Immerhin sind die Hinterlassenschaften natürlich und werden zu Dünger im Gegensatz zu Plastik Müll

  • Wanderkalli

    Na, da kann doch Bayer sicherlich helfen die "Ängste" und den "Ärger" vieler zu Beruhigen. Wenn der Fraß dann nur noch aus dem Labor kommt gibt es auch keinen "Dreck" mehr auf den Straßen 🙂

  • Stephan Marrakesch

    Ich frage mich warum im Jahre 2019 manche Landmaschine nur 25km/h erreichen können/dürfen? Bei dem hohen Verkehrsaufkommen, in unserer Zeit, ist das einfach nur nervig und verursacht Staus.

  • Pasi 2409

    Alle schimpfen auf die Landwirte aber ohne Landwirtschaft gibt es ein großteil vom essen nicht. Da würde mich mal freuen wenn alle die schimpfen nichts Landwirtschaftliches benutzen dürfen. Das währ witzig

  • Marvin V.

    Am Schlimmsten ist es aber, wenn Leute, die auf einem Feldweg, der ausschließlich für die LoF gedacht ist fahren (bei uns sind viele Feldwege eine "nette" Abkürzung) und dann meinen, dass man ja mit dem Traktor mal eben besser in den Graben fahren kann und deshalb einfach halt machen, in der Erwartung, dass ich mit meinen teils deutlich über 10 Tonnen jetzt von dem Weg einfach in den Graben fahre um ihnen das ungehinderte Vorbeikommen zu gewähren. Früher bin ich noch abgestiegen und habe meinem Gegenüber deutlich gemacht, dass ich es nicht einsehe, auszuweichen, wo doch er/sie verbotenerweise den Weg benutzt, mit der Bitte dies nicht mehr zu tun. Bin dann aber trotzdem soweit es geht auf den Grünstreifen und es hat immer jeder vorbeigepasst. Heutzutage ist das leider zur Gewohnheit geworden und ich sehe es auch nicht mehr ein, meine Zeit zu verplempern oder auszuweichen, wo die Leute ja doch keine Einsicht zeigen. Wenn ein Auto kommt mache ich dicht. Soll es eben durch den Graben fahren!

  • Nothing Runs Like a Deer

    Also ich sehe Landmaschinen auf Straßen gerne. Bleibe meistens mit dem Auto sogar extra hinter ihnen weil ich es gern sehe😂

  • Max_Leipzig

    Meistens sind es doch die "zugezogenen" Städter die sich da gestört fühlen. Einem richtigen "Dörfler" stört das nicht.

  • Silvia M.

    Also ich verstehe die Landwirte/Landwirtinnen schon….und bei so einem Wetter wie in diesem Jahr ist das ganze ja auch kein Problem…oder? 😀 Ich komme selbst aus einem Dorf….und arbeite öfter als Landwirtin und Erntehelferin mit – in der Freizeit natürlich.
    Als passionierte Radfahrerin bin auch oft auf Wirtschaftswegen und Nebenstrassen unterwegs in der Erntezeit und auch danach.
    Oft sind aber tatsächlich nicht nur die Feld- und Wirtschaftswege, sondern auch die ausgewiesenen Radwege für Radfahrer/innen durch die schweren Fahrzeuge – je nach Witterung natürlich – stark vermutzt, insbesondere durch LKW und Schwerlastverkehr.

    Bei starkem Regen im Spätsommer liegen dann nicht nur Erde/Lehm und Erntegut auf den Strassen und Radwegen, sondern bei schlechtem Wetter verwandeln sich selbst die asphaltierten und betonierten Radwege oft über Kilometer in totaaal klebrige Lehmpisten mit weichem und schmierig-klebrigem Matsch der nicht selten Gras und Maiskerne enthält und natürlich so richtig an allem kleben bleibt womit es in berührung kommt. Der festgefahrene Lehm auf den Radwegen weicht dann bei Regen richtig schön auf und klebt an den Reifen wie überreife Bananen oder aber Nutella oder Mayonaise in der Sonne.

    An manchen Tagen und Wochen bin ich mehrmals pro Tag mit meinem Radl über Kilometer auf solchen Radwegen dann unterwegs, (auch dann wenn selber bei der Ernte mithelfe, aber nicht nur) – da sind schon nach wenigen hundert Metern die kompletten Reifen von meinem Radl mit weichem Lehm ( oft auch mit Blättern und Pflanzenteilen drin) richtig dick verklebt. Da helfen oft nur anziehen hoher Stiefel und Jeans oder passgenaue Hosen aus Kunstleder (ohne Taschen am Hintern!) aber auch am Radl Schutzbleche mit genügend Abstand zum Reifen um da erstmal weiterzukommen. Bin ich länger unterwegs auf diesen Wegen bleibt immer mehr Lehm kleben und fällt in die Speichen, die nach einer viertelstunde auch langsam nach und nach komplett verkleben – so dass manchmal eine Komplettreinigung nötig wird. Aber…wozu? Wenn in einer halben Stunde wieder da langfahren muss…? 😀

    Dies sind mal so die Schattenseiten der Landwirtschaft in Bezug auf Radfahrer/innen. 😀
    Klar, ich habe mich dran gewöhnt – und weiss dass es sich leider nicht vermeiden lässt.

    Tipp aus eigener Erfahrung für das fahren auf solchen Radwegen sind dass ich als Radlerin kein zu hohes Tempo aufnehme auf dem klebrigen und schmierigen Untergrund um da schnell durchzukommen.

    Langsam fahren ist da wirklich die Devise….Schrittempo es kann nichts passieren. Das Radl alle paar hundert Meter anzuhalten und die verkleben Reifen abzuklopfen / abzuschütteln ist ein Fehler. Bringt wenig und hilft nur dass mehr Lehm mit den Schuhsohlen an die Pedalen kommt, abrutschen mit den Schuhen beim treten wird so wahrscheinlicher.

    Das beste dabei finde ich: Den Lehm an den Reifen kleben lassen und langsam weiterfahren…dabei aber die verklebten Reifen immer beobachten und sich alles mitdrehen lassen was sich mitdreht…auch den Lehm mit den Grashalmen an der Schutzblechhalterung (die sich manchmal mit dem Reifen mitdrehen) – wenn es den Reifen nicht blockiert wie dickere Äste. Durch den Lehm an den Reifen wird der Reifen schwerer und das Rad läuft ruhiger auch beim laaaaangsamen fahren.
    Und wichtig vor allem: Das Radl nachher nicht unnötig saubermachen, schon gar nicht mit dem Kärcher, die Schmierung leidet darunter. Gartschlauch und Bürste sind besser….oder: Lieber den Lehm so dranlassen.
    Wenn es trocken wird fällt er oft (manchmal mit einem kleinen Stoss) von alleine ab.

    Dennoch ein Hoch auf alle Landwirte und Landwirtinnen und ihre Arbeit.

    Grüße und Servus, eure Silvia 😀

  • Shawn Koehler

    Irgendwo kommt nunmal das Essen her. Wenn Landwirte Sonntags ernten müssen, dann ist das halt so. Zeigt mal etwas Verständnis 🤷‍♂️

  • davwer

    Ausschließlich Stadtkinder / Stadtbewohner beschweren sich. Dorfkinder/ Dorfbewohner ist So etwas egal. Die wissen ganz genau, das gehört dazu

  • Daniel.

    Mich nervt es nur wenn die gespanne keinen platz zum überholen lassen odet jemand sich nicht traut zu überholen. Klar wenn man nix sieht oder es nicht erlaubt is okay aber jeder der sonst nicht überholt soll entweder auch Abstand halten oder einfach zu Hause bleiben

  • TodayTestfbsfbsfbs

    Natürlich ist es ärgerlich, wenn man Sonntags gestört wird, aber macnhmal hat man das Gefühl, dass die Bürger nicht mehr verstehen wie Natur oder eher Landwirtschafft funktioniert, wenn geerntet werden muss, muss geerntet werden. Sich dann aber aufregen wenn es den Grillmais nicht gibt und man den am Sonntag nicht auf den Grill schmeissen kann, ist halt auch nicht sinnvoll.

  • Adrian Gerber

    Aloso der landwirt der am sonntag Gülle, mist, gärreste oder ähnliches ausbringt hat meines erachtens die kontrolle etwas verloren! Es gibt einfach sachen die auch unser berufsstand sich nicht erlauben darf! Ps. bin selbst landwirt der bei einem Lu arbeitet und würde wenn ein sogennanter"berufskollege" am sonntag meint er müsse gülle ausbringen auch mich bei dem beschweren und wenn das nicht fruchtet auch weiter gehen

  • ByPale

    Ganz ehrlich wenn die Leute was zu essen auf dem Tisch haben wollen beispielsweise Fleisch das geht nit ohne Landwirt und da haben wir Landwirte kein Verständnis wenn sich die Leute aufregen

  • DerHantelschrank aka growing Schränkchen

    Jedem der nen Tracktor Lkw oder sonst was anhupt gehört mal links und rechts eine gewatscht damit die wieder klar kommen😂

  • Nik 940953

    Die vollidioten die sich über die Landwirte aufregen weil sie Zeitdruck in der Ernte haben gehören doch alle weggesperrt

  • Raphael Auer

    Jeder will Regionale Produkte, aber wenn dann ein Traktor oder ein Häcksler vorbeifährt regt sich jeder auf. Ich weiß nicht wo das hinführen soll🙄

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *